Vor etwa drei Monaten las ich „Wie man die Dinge geregelt kriegt“ von David Allen. In diesem Artikel stelle ich kurz das Konzept des Autors vor, wie man seine eigene Produktivität steigern kann.

Die Grundidee

Die Idee ist, dass man alles, das man irgendwie zu erledigen hat, an einem Ort sammelt, sich überlegt, was man hier tun muss und anschliessend regelmässig darauf zurückkommt und die Dinge dann eines nach dem anderen erledigt.

Eigentlich ziemlich logisch, jedoch ist es tatsächlich sehr befreiend, wenn man einmal alles, was zu tun ist, aufschreibt. Man entlastet seinen Kopf ungemein, und kann sich viel besser auf das konzentrieren, das in dem jetzigen Moment zu tun ist. Wenn alles aufgeschrieben ist, so braucht man keine Gehirnleistung mehr, um sich immer wieder an die Dinge zu erinnern, die noch nicht erledigt sind.

Ich kann nur jedem empfehlen, das selbst wirklich durchzuführen!

David Allen empfiehlt in drei Schritten vorzugehen:

1. Sammeln der „Dinge“

Man benützt ein Eingangsfach, wo alles reinkommt, das es zu erledigen gibt. Alles. Vom Telefon, das man tätigen muss, über Filme die man schauen möchte bis zu grossen Projekten. Die kleinen Dinge und die grossen. Dinge die man in 5 minuten erledigt hat und jene, an denen man 5 Jahre arbeitet.

David Allen empfiehlt, dass man sich einen ganzen Tag Zeit nimmt und alles, was man erledigen sollte aufschreibt. Zum Beispiel geht man durch die Wohnung, durch die Garage, durch den Keller, durch den Schreibtisch, … und schreibt sich alles auf, was es zu erledigen gilt.

Wenn einem etwas einfällt, das zu erledigen ist, dann schreibt man es einfach auf einen Zettel und legt ihn ins Eingangsfach.

2. Entscheiden, was zu tun ist

Nun geht man regelmässig die Inbox durch und entscheidet bei jedem einzelnen Ding:

  • Was ist es?
  • Kann man etwas tun?
  • Was ist die nächste Schritt / die nächste Handlung?

Ich stellte bei mir fest, dass die dritte Frage wirklich sehr stark ist! Wenn man sich bei jedem einzelnen „Ding“ überlegt und entscheidet, was der nächste Schritt ist, dann entlastet es einen wirklich sehr stark. Das Handeln wird dadurch um einiges einfacher, weil man genau weiss, was zu tun ist. Sobald man entschieden hat, was es als nächstes zu tun gibt, so ist es nicht mehr etwas Diffuses, bei dem man nicht recht weiss was man damit tun soll und was es ist und es wird viel weniger als Problem angeschaut, sondern einfach als “einen Telefonanruf” oder “etwas einkaufen gehen” oder etwas in der Art. Der nächste Schritt ist meistens etwas kleines.

3. Erinnerungen, was zu tun ist

Dann braucht man ein System, das man regelmässig durchschaut und die Dinge dann auch wirklich erledigt.

Ich schreibe mir all die Dinge nach Themen geordnet in ein normales Worddokument und nehme mir dann immer wieder etwas heraus und tue es.

Fazit

Das Buch geht natürlich viel mehr ins Detail, wie man das alles organisieren könnte und gibt viele praktische Tipps für die Durchführung. Mir gefällt der Ansatz und er ist für mich sehr hilfreich. Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen und natürlich auch die Methode tatsächlich anzuwenden!

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