Viele Leute fragen sich, wie Beziehungen gelingen, denn die Dynamik zwischen Mann und Frau ist etwas sehr merkwürdiges und scheinbar unlogisches. Die Bedürfnisse von Mann und Frau scheinen sich gegenseitig zu widersprechen, so dass es nicht ganz einfach ist, eine gegenseitige, wirklich funktionierende Beziehung zu führen.

Das Grundbedürfnis und die Grundangst der Frau

Das grösste Bedürfnis der Frauen ist ihre Beziehung. Sie wollen einen Mann, bei dem sie sich geborgen fühlen und der sie beim Aufziehen der Kinder unterstützt.

Die Grundangst der Frauen ist es, diese Geborgenheit und die Unterstützung nicht zu erhalten oder zu verlieren.

Das grösste und wichtigste im Leben einer Frau ist ihre Beziehung und Liebe.

Daher kommt es, dass viele Frauen nicht ohne Beziehung sein können.

Das Grundbedürfnis und die Grundangst des Mannes

Das grösste Verlangen der Männer ist ihre Mission. Sie wollen erfolgreich etwas bewirken, was auch immer sie sich zum Ziel setzen.

Ihre grösste Sorge ist es, ihre Mission nicht wunschgemäss zu erfüllen. Seine Grundangst ist es, seine Freiheit zu verlieren.

Das grösste und wichtigste im Leben eines Mannes ist seine Mission und Freiheit.

Daher kommt es auch, dass sich viele Männer schwer tun sich in einer Beziehung zu binden.

Das Dilemma

Da für Frauen ihre Beziehung das wichtigste ist, so erwarten sie, dass der Mann gleich empfindet. Sie wären gerne die Nummer eins für ihren Mann.

Wird sie jedoch zur Nummer eins für ihren Mann, so spürt sie intuitiv, dass ihr Mann gar kein richtiger Mann ist, denn er verriet seine eigenen Werte. Sie merkt somit, dass er eigentlich ein Waschlappen ist, und sie verliert das Interesse an ihm.

Ihr Dilemma: Sie will wichtiger sein für ihren Mann, wenn sie’s aber wird, so will sie ihn nicht mehr.

Für den Mann ist seine Mission das wichtigste. Unbewusst möchte er sich Freiheit für seine Mission bewahren und hält sich in einer Beziehung eher zurück oder bindet sich nicht. Er fürchtet seine Freiheit zu verlieren.

Sein Dilemma: Er will seine Mission erfüllen, aber dann vernachlässigt er seine Partnerin oder er bleibt alleine.

So, die Frau will geliebt werden, der Mann will seine Freiheit bewahren.
Was ist nun das richtige Mass von Liebe und Freiheit?
Wieviel kann man vom Partner verlangen?
Und wieviel muss man dafür geben?

Die gegenseitige Manipulation

Beide könnten nun den anderen manipulieren, so dass ihre eigenen Bedürfnisse befriedigt werden. Hier sind die beiden bekannten Muster:

Der Mann könnte sich verhalten wie ein Macho. Das heisst er könnte nur auf seine eigenen Interessen schauen und tun was er für richtig hält. Die Frau würde spüren, dass er ein starker Mann ist und sie würde ihn begehren. Aber der Macho würde ihr nicht das Gefühl geben, geliebt zu sein. Ihr Bedürfnis nach Liebe, würden also auf der Strecke bleiben.

Die Frau könnte sich wie eine Zicke verhalten und einen Haufen Theater und Drama veranstalten, so dass der Mann ihr Aufmerksamkeit schenkt. Sie könnte sich damit sozusagen das Erfüllen ihres Bedürfnisses nach Liebe erzwingen. Der Mann hätte das Gefühl, dass er gezwungen wurde, seine Freiheit aufzugeben. Dazu würde sie noch das Interesse an ihrem Mann verlieren.

Beide könnten also den anderen manipulieren und sich ihre eigenen Bedürfnisse erfüllen. Bei dieser Manipulation würden aber die Bedürfnisse des anderen auf der Strecke bleiben. Langfristig kann das nicht funktionieren.

Und jetzt?

Wo ich die Lösung dieses Dilemmas sehe, findest du im Artikel Wie Beziehung gelingt – das Ende des Dilemmas.

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